Hauptuntersuchung
Auto auf die HU vorbereiten: Diese Punkte prüfen wir vor dem Termin
Die meisten Fahrzeuge scheitern nicht an teurer Technik, sondern an Kleinigkeiten: einer defekten Kennzeichenleuchte, abgefahrenen Reifen oder einem Riss im Sichtfeld der Windschutzscheibe. Wer diese Punkte vor dem Termin durchgeht, spart sich die Nachuntersuchung.
Veröffentlicht am · Scuzzarello Automobile
Eine halbe Stunde Vorbereitung reicht in der Regel aus, um Ihr Auto auf die Hauptuntersuchung vorzubereiten. Gehen Sie die Punkte unten durch, bevor Sie zu uns in die Roddergasse kommen – und melden Sie uns, wenn Ihnen dabei etwas auffällt. Dann planen wir die nötige Zeit gleich mit ein.
Diese Punkte können Sie selbst prüfen
- Beleuchtung: Abblend- und Fernlicht, Blinker, Brems-, Rück-, Nebel- und Kennzeichenbeleuchtung. Eine zweite Person hilft beim Kontrollieren der Bremsleuchten.
- Reifen: Profiltiefe und Zustand aller vier Reifen. Gesetzlich zulässig sind 1,6 Millimeter Restprofil – Risse, Beulen und einseitiger Verschleiß fallen bei der Prüfung ebenfalls auf.
- Scheiben und Spiegel: Steinschläge und Risse im Sichtfeld der Fahrerin oder des Fahrers führen zur Beanstandung. Auch beide Außenspiegel müssen fest sitzen.
- Wischer und Wischwasser: Streifenfreie Wischerblätter und ein gefüllter Behälter gehören zur Verkehrssicherheit.
- Flüssigkeiten und Undichtigkeiten: Öl-, Kühlmittel- und Bremsflüssigkeitsstand prüfen. Flecken unter dem Fahrzeug sind ein deutlicher Hinweis.
- Bremsen: Ungewohnte Geräusche, ein weiches Pedal oder eine schwache Feststellbremse gehören vor die Untersuchung – nicht hinein.
- Warnmeldungen: Leuchtet eine Kontrollleuchte dauerhaft, klärt sich das am besten vorab in der Werkstatt.
- Papiere und Ausstattung: Zulassungsbescheinigung Teil I sowie der letzte Untersuchungsbericht, dazu Warndreieck, Warnweste und Verbandkasten mit gültigem Haltbarkeitsdatum.
Was bei der Hauptuntersuchung geprüft wird
Die Prüfung läuft nach festen Richtlinien ab. Kontrolliert werden unter anderem Bremsen, Lenkung, Elektronik, Beleuchtung, Kraftstoffanlage, Auspuff, Fahrgestell, Achsen, Reifen, Räder, Felgen, Scheiben und Spiegel sowie die Fahrzeugausstattung. Die Abgasuntersuchung / AU findet im Rahmen der Hauptuntersuchung statt; Sie brauchen dafür keinen zweiten Termin. Erfüllt das Fahrzeug die Anforderungen, erhält es die Prüfplakette mit dem Zeitpunkt der nächsten Untersuchung.
Warum der Weg über unsere Werkstatt Zeit spart
Wir sind anerkannter Prüfstützpunkt für alle Marken und Modelle – die Untersuchung findet also bei uns im Haus statt, während unsere Mechaniker danebenstehen. Der entscheidende Vorteil daraus: Kleine Mängel können wir sofort beheben, sodass die Plakette trotzdem erteilt wird. Eine durchgebrannte Lampe oder ein abgelaufener Verbandkasten kostet Sie so keinen zweiten Termin.
Zeigt sich Größeres, beraten wir Sie erst und reparieren danach. Bei erheblichen Mängeln wird die Plakette nicht erteilt; das Fahrzeug muss nach der Instandsetzung erneut vorgeführt werden. Damit es nicht so weit kommt, lohnt sich der Blick unter das Fahrzeug einige Wochen vorher: Unsere Servicechecks gibt es auch ohne Termin.
Typische Beanstandungen – und wo wir ansetzen
- Riss in der Windschutzscheibe: Wir reparieren oder tauschen die Scheibe in der Autoglas- und Steinschlagreparatur.
- Zu wenig Profil oder ungleicher Verschleiß: Beides klärt unser Reifenservice; wann der Wechsel ansteht, lesen Sie im Beitrag Wann Reifen wechseln?
- Zieht das Fahrzeug einseitig: Dann prüfen wir die Achsvermessung und Spureinstellung.
- Verschleiß an Bremsen und Fahrwerk: Das übernimmt unsere Werkstatt für Service und Reparatur.
Die Hauptuntersuchung steht alle zwei Jahre an. Wann Ihr Fahrzeug fällig ist, steht auf der Plakette am hinteren Kennzeichen. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns über das Kontaktformular – wir sagen Ihnen, wann wir Zeit für Ihr Fahrzeug haben.